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Theater-Präventionsprojekt in Bad Birnbach

„Wer Dich wann berühren darf, entscheidest Du allein!“ - dieses Zitat aus der Power-Child Eigenproduktion „NEIN heißt NEIN“ zur Stärkung von Grundschulkindern fasst den Inhalt des Theaterstücks optimal zusammen. Diese Botschaft klingt einfach, ist aber für viele Kinder nicht selbstverständlich.

Am 6. Juli 2010 bekam das Theater-Präventionsprojekt an der Volksschule Bad Birnbach hochrangigen Besuch. Staatssekretär Dr. Marcel Huber vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zeigte sich beeindruckt: „Die Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht von einer Institution allein zu bewältigen ist“.

Power-Child e.V. entwickelte das Theaterstück um Kindern Mut zu machen und Ihnen auf spielerische Weise – zusammen mit Linus dem „Grenzenzieher“ – bei der Suche nach den eigenen inneren Grenzen zu helfen. Mit dem Theater-Präventionsprojekt stärkt der gemeinnützige Verein Power-Child Grundschüler auf eine Weise, die ihnen Spaß macht und dabei nachhaltig wirkt. Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und damit sexuelle Gewalt zu verhindern, das ist das Ziel des Vereins.

Das wurde anschließend auch gleich geübt. Kerstin Mayr-Strotmann, Pädagogin bei Power-Child, stelle viele Fragen in die große Kinderrunde. Ein starkes, gemeinsames „NEIN“ am Ende zeigte, mit wie viel Enthusiasmus die Kinder in jeder Minute dabei waren. Schulamtsdirektorin Ingrid Behnken meinte begeistert: „Es ist sinnvoll, dass so etwas in Schulen gezeigt wird. Es bietet die Chance, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.“ Den Schulterschluss aller Akteure forderte MdL Sem angesichts einer Dunkelziffer, die nach Schätzungen des Bundeskriminalamtes bei 250 000 Übergriffen im Jahr liege. Sexuelle Gewalt schlägt lebenslange Wunden. „Kinder haben das Recht auf eine unversehrte Zukunft“, so Sem.

Im Anschluss trug sich Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber in das Goldene Buch ein, welches Bad Birnbachs Bürgermeister Josef Hasenberger mitgebracht hatte. Auch eine Schar an Klassensprechern der Volksschule durfte sich in dem Buch verewigen.








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